EXKURSIONEN


>Exkursion
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  Eisenbachs Wälder im Wandel der Zeit
  Ort: Eisenbach/Hochschwarzwald
  Termin: So, 21.05.2017
     
  TreffpunKT: 13.00 Uhr, Eisenbach, Höchst (Sparkasse)
  DAuer: bis ca. 16.00 Uhr
  Kosten: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Sie können jedoch die Wanderakademie durch eine Mitgliedschaft im Schwarzwaldverein oder im Schwäbischen Albverein unterstützen.
     
  Leitung: Martin Welte, Fachwart für Naturschutz, 0 76 57/933 97 98
  Veranstalter: Schwarzwaldverein e.V.
     
  Wegstrecke: ca. 8 Km
  Höhenmeter: je 180 Hm
  Einkehr: im Anschluss geplant
     
  Inhalt:

Bei einer Rundwanderung erleben wir Geschichte und Gegenwart der Wälder um die Gemeinde Eisenbach. Zu sehen sind die Spuren des Bergbaus bis 1944. In den Abraumhalden finden sich die Reste von Eisen- und Manganerzen. Heute noch existierende Holzkohlereste zeugen von der Köhlerei zum Zweck der Eisenverhüttung und der regen menschlichen Tätigkeit, die schon im 18. Jahrhundert zur totalen Vernichtung des ursprünglichen Waldes geführt hat. Über Charakter und Aussehen dieses Urwaldes können wir heute leider nur noch spekulieren. Der heutige Wald gibt Hinweise. Forschungsergebnisse lassen Schlüsse zu.

Auf der Höhe angelangt kommen wir in den Bereich der Hochmoore. Hier wird das Bild von nur kümmerlich wachsenden Bäumen bestimmt. Das geringe Gefälle auf den Kuppen lässt dicke Torfmoospolster entstehen, die das reichlich vorhandene Regenwasser aufnehmen und speichern. Der Boden wird dabei torfhaltig und sauer. Dies ist der Lebensraum von Auerhuhn und Heidelbeere. Die kleinen Schlenken beheimaten spezialisierte Libellen. Totholzstämme sind Heimat von Käferlarven und Pilzen. Reichlich Licht dringt bis auf den Boden. Die Natur trotzt erfolgreich den Entwässerungsversuchen der Menschen.

Zum Schluss sehen wir noch die Reste des alten Steinbruchs, die vom Schwarzwaldverein renaturiert wurden und jetzt wieder Lebensraum für alle hier heimischen Amphibien und Reptilien darstellt. Werdegang, Planung und Durchführung der Maßnahme werden erläutert.

Bei einer gemütlichen Schlusseinkehr kann alles Gesehene vertieft und besprochen werden.

Ziel ist es das Auge für die unscheinbaren Dinge am Wegesrand zu schärfen und die Hintergründe zu erfassen.

       
  Karte: Karte einblenden / ausblenden
     
  Anreise: von Neustadt ( B 31 ) zur L 172 Eisenbach, von Donaueschingen über Bräunlingen nach Eisenbach  
       
  Anmeldung: nicht erforderlich