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Alle Interessierten, die vor 2007 die Wanderführerausbildung mit dem Zertifikat des Deutschen Wanderverbands erfolgreich abgeschlossen haben und sich den neuen Entwicklungen anschließen wollen, haben die Möglichkeit, mit einer 16-stündigen Nachschulung an einem Wochenende ebenfalls den Abschluss Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer zu erreichen.
Unterrichtet werden die folgenden Themen:
- Kommunikation (Grundlagen, Sprech- und Atemtechnik, Körpersprache)
- Natur- und Erlebnispädagogik (Grundlagen, Natur als Ort ökologischer Bildung, Charakterisierung unterschiedlicher Zielgruppen, Grundsätzliche Tipps zu Führungen in der Natur), Ausarbeitung einer Naturerlebniswanderung für verschiedene Zielgruppen
- Zusammenarbeit mit den Tourismusverbänden, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing
- Inwertsetzung von Landschaft, Kulturlandschaft im Wandel (am Beispiel der Biotoptypen Streuobstwiese und Wacholderheide)
- Naturschutzorientierte Regionalentwicklung (Beispiel Plenum, Region aktiv, Natura 2000, Agenda 21)
Nun ist im vorhergehenden Text oft von BANU die Rede. Aber wer oder was ist der Bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Umweltbildungsstätten (BANU) eigentlich? Der Bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Umweltbildungsstätten (BANU) ist eine bundesweite Dachorganisation. Hier sind die Einrichtungen zur ökologischen Bildungsarbeit aus den verschiedenen Bundesländern zu einer ständigen Koordinierungskonferenz zusammengeschlossen. Die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg ist Mitglied im BANU und hat derzeit den Vorsitz.
Bildungsoffensive für mehr Umweltbewusstsein:
- Ökologische Grundbildung sichert den Standort Deutschland
Mit einer breiten Bildungsoffensive in Sachen Klimaschutz, Naturbewahrung und Umweltvorsorge tragen die staatlich getragenen Umweltakademien der Bundesländer dazu bei, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern. Hierzu finden jährlich in den verschiedenen Regionen der Bundesrepublik insgesamt mehr als 1.000 Seminare, Kongresse, Symposien und Workshops sowie Exkursionen statt. Nur eine umweltgebildete Gesellschaft ist in der Lage, sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Mehr denn je ist ökologisches Denken Grundvoraussetzung für erfolgreiches ökonomisches Handeln. An jedem Arbeitstag finden im Bundesgebiet fünf Veranstaltungen statt, welche dazu beitragen, insbesondere Multiplikatoren aus den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen das otwendige Rüstzeug für Nachhaltigkeit und Umweltvorsorge an die Hand zu geben. Damit verknüpft man Ehrenamtsförderung mit Naturschutzpraxis sowie Wissenschaftstransfer mit gesellschaftlichem Umweltdialog.
- Von Amphibienschutz bis Zukunftssicherung durch Klimaschutz
Die Themen spannen sich von A wie Amphibienschutz, naturverträglichem Tourismus, nachhaltigem Landschaftsmanagement, Klimavorsorge und regenerativen Energien bis Z wie Zertifizierung von Landschaftsführern und Artenschutzexperten. Die Veranstaltungen der Umweltakademien sind bis auf wenige Ausnahmen öffentlich.
Informationen sind über die Programme der einzelnen Akademien und über das Internet auf www.banu-akademien.de ersichtlich.
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