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  28.06.2017 Weltretter-Tipp 2  
 

Wie kommt eigentlich das Plastik ins Meer?

Ein Großteil des Plastiks gelangt über Flüsse in die Meere – auch über weit verzweigte Flusssysteme und hunderte Kilometer. In der Donau etwa, die von Süddeutschland durch zehn Staaten bis ins Schwarze Meer fließt und die unzählige Zuflüsse hat, wurden in einer Langzeituntersuchung große Mengen an Plastikpartikeln gefunden. Eine Zigarettenkippe, die in München in die Isar geworfen wird, kann über die Donau bis ins Schwarze Meer treiben.

Auf dieser Internetseite sind die Sachen wunderbar erklärt.

"Auch wenn wir Deutschen wahrscheinlich weniger dafür können als die Bürger manch anderer Länder, tragen auch wir aktiv zur Vermüllung der Meere bei.

Eine besonders perfide, weil fast unsichtbare Quelle der Plastikverschmutzung entspringt in unseren Bädern: Mikroplastik. In Zahnpastas, Peelings, Duschgels und vielen weiteren Pflege- und Kosmetikprodukten sind winzige Kunststoffteilchen enthalten, die aus dem Abwasser praktisch nicht herausgefiltert werden können und so fast ungehindert in unsere Gewässer – und über diese in die Meere – gelangen!"

Wanderführer und Wanderführerinnen lernen in der Ausbildung, immer eine Mülltüte dabei zu haben, um ggf. aufgefundene PET-Flaschen oder sonstigen Müll mitnehmen zu können.

Und ja: es gibt diejenigen, die sagen: sollen doch die Ihren Müll einsammeln, die ihn auch weggeworfen haben. Stellt sich nur die Frage: Wie lange wollen wir noch darauf warten?

Also: lasst uns Müll sammeln gehen!

K. Camphausen/K. Kunz
Weltretterinnen